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Imaginatives Resonanz Training nach Paul Meyer B.Sc.

Das Imaginative Resonanz Training (IRT), entwickelt von Paul Meyer, ist eine körpersymptom-orientierte Therapiemethode, die mittels des Vorstellungsvermögens ganz erstaunliche positive Ergebnisse erzielen kann. Krankheiten und Beeinträchtigungen sind nach Paul Meyer Manifestationen von Störfeldern, die das ursprünglich gesunde Grundmuster lokal überlagern und in der Vorstellung wahrnehmbar werden. In den Störfeldern fest geprägte Aufmerksamkeit wird in freie Aufmerksamkeit umgewandelt. Die zunächst visuell entwickelte Vorstellung des gesunden Körpers überlagert während der Übungen zunehmend das Störfeld. Der Klient wird in einer konzentrierten visuellen Fokussierung angeleitet, das betreffende Körperteil (mit „Störfeld“) in der Vorstellung zu bewegen und zu aktivieren. Dies fördert unmittelbar die Durchblutung und Entspannung der betreffenden Gliedmaßen. Durch die visuelle Wahrnehmung und Aufmerksamkeit entsteht eine vertiefte  Selbstwahrnehmung, Selbstheilungspotentiale werden aktiviert. Der Klient wird sich verstärkt seiner körperemotionalen Prozesse und Affekte bewusst und kann diese u.U. auflösen.

 

Anwendungsgebiete sind u.a. die Rehabilitation von Beeinträchtigungen nach Unfall oder Schlaganfall, Reduzierung bzw. Behebung von Schmerzzuständen (auch Phantomschmerzen).

Im Gegensatz zu anderen Therapiemethoden, die ebenfalls mit der menschlichen Imaginationskraft arbeiten, wie z. B. das autogene Training oder das katathyme Bilderleben, schließt der Klient, auch Anwender genannt, beim Imaginativen Resonanz Training die Augen nicht.

In der materiellen Umgebung des Körpers, dem eigenen Resonanzraum, beschließt der Anwender, sich einen Körperteil oder einen ganzen Körper in der Nähe des wirklichen Körpers vorzustellen. Diesen vorgestellten Körperteil oder Ganzkörper projiziert er auf einen vorhandenen Gegenstand, z. B. einen Tisch, der vor ihm steht. Dabei stellt der Anwender –oft überrascht- fest, dass der vorgestellte Körperteil, z. B. eine Hand, obwohl nur in seiner Imagination existent, mit ihm in einer engen Beziehung steht und zu ihm gehört. Das spontan erscheinende „Körperbild“ entspricht entweder dem Ist-Zustand des wirklichen Körperteils oder Ganzkörpers oder es entspricht einem gesunden Körperteil oder Ganzkörper.