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Phobien, Angst und Zwang

Angst in und vor bestimmten Situationen kennen viele Menschen. Angststörungen sind häufig auftretende psychische Erkrankungen. Viele Menschen versuchen, ihre Ängste vor bestimmten Aktivitäten, wie das Benutzen von Bus oder Bahn, dem Fahren oder Mitfahren im Auto oder vor dem Besuch öffentlicher Plätze zu verbergen, was zu sozialer Isolation führen kann.

Häufig sind auch soziale Phobien. Menschen mit sozialer Phobie haben Angst, von anderen Personen abwertend beurteilt zu werden. Die Folge ist die Vermeidung von sozialen Kontakten, was zur vollständigen sozialen Isolation führen kann.

 

Photo: pixabay

 

Panikstörungen gehen einher mit Herzrasen, unangenehmen Gefühlen im Körper und teilweise sogar mit Todesangst.

Panikattacken können urplötzlich auftreten, ohne dass ein bestimmter Auslöser bekannt ist. Die körperlichen Symptome sind dabei nicht körperlich bedingt, sondern einem Angstanfall geschuldet. Symptome der Panikstörung sind Unbehagen bis hin zur panischen Angst, Angst vor Kontrollverlust, Angst vor dem Sterben, Herzrasen, Schwächegefühl, Kloßgefühl im Hals, Schwindel.

Bei der generalisierten Angststörung ist die Angst nicht auf bestimmte Situationen beschränkt, sondern "frei flottierend". Häufig sind hierbei anhaltende Herzklopfen, Nervosität, Zittern, Muskelspannung, Schwitzen.

Zwangsstörungen äußern sich darin, dass Angst und Unruhe entsteht, wenn die Zwangshandlung, wie zum Beispiel ständiges Händewaschen oder wiederholtes Überprüfen, ob z.B. die Fenster geschlossen oder der Herd ausgeschaltet ist, nicht ausgeführt wird.